Diagnostik zur Borreliose (LTT, Westernblot, etc.)

Die Lyme-Borreliose ist eine Infektionskrankheit, die fast ausschließlich von infizierten Zecken übertragen wird.

Die Krankheit verläuft typischerweise in drei Phasen, die mit unterschiedlichen Beschwerden einhergehen. Die drei Stadien müssen allerdings nicht alle durchlaufen werden. Sie können schwerer, milder und in anderer Reihenfolge auftreten.

Es gibt viele untypische Verlaufsfälle, die Diagnose ist daher nicht immer leicht.

Durch eine gezielte Labordiagnostik kann man wertvolle Hinweise erhalten:

  Direkte Borrelien-Nachweisverfahren arbeiten mit kultrellen Nachweisen durch PCR-Erregeridentifikation und Nachweisen von Borrelien-DNA
   mittels
Polymerase-Kettenreaktion.
  Die Borrelienserologie bedient sich der Testsysteme ELISA und Immunoblot (Westernblott) um das Vorhandensein von borrelienspezifischen
   Antikörpern
nachzuweisen.
  Liquoruntersuchungen zeigen Hinweise auf eine Entzündung des Nervensystems und oft auch borrelienspezifische Antikörper.
  Die Zelluläre Diagnostik, Lymphozytentransformationstest (LTT) kann durch die zelluläre Immunantwort Hinweise auf eine aktive Infektion liefern.
  CD57+NK-Zellen sind bei Patienten mit chronischer Lyme-Borreliose oft deutlich vermindert.

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