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Evozierte Potenziale (VEP, SEP, AEP, P300, MEP)

Visuell evozierte Potenziale (VEP)

Ein VEP wird durchgeführt, wenn der Verdacht auf eine Erkrankung des Sehnervens, eine ungeklärte Sehstörung oder der Verdacht auf eine entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems besteht.

Auf einem Bildschirm werden durch Schachbrettmusterreizung beide Augen bzw. beide Sehnerven nacheinander untersucht. Mit zwei feinen Nadelelektroden wird hierbei die Messung von der Kopfhaut abgeleitet. Für eine verlässliche Messung ist eine ausreichende Sehkraft notwendig, Sollten sie eine Sehhilfe oder Kontaktlinsen tragen, bringen sie diese bitte zur Untersuchung mit. Die Untersuchung ist ungefährlich, schmerzfrei und dauert ca. 5-10 Minuten.

Akustisch evozierte Potenziale (AEP)

Sofern eine ungeklärte Hörstörung oder Schwindel vorliegen oder der Verdacht auf eine entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems besteht, wird ein AEP durchgeführt.

Über einen Kopfhörer werden durch akustische Klickreize nacheinander beide Ohren bzw. beide Hörnerven und die entsprechenden Nervenbahnen des Gehirns untersucht. Mit zwei feinen Nadelelektroden wird die Messung von der Kopfhaut und hinter dem Ohr abgeleitet. Die Untersuchung ist ungefährlich schmerzfrei und dauert ca. 10 Minuten.

Somatosensibel evozierte Potenziale (SSEP)

Bei ungeklärten sensiblen Symptomen und bei Verdacht auf eine Erkrankung der Nerven oder des zentralen Nervensystems, insbesondere bei einer Funktionsstörung des Rückenmarks wird ein SSEP durchgeführt.

Die Nervenfasern z. B. an den Armen oder Beinen werden durch schwache, nicht beeinträchtigende Stromimpulse stimuliert. Mit zwei feinen Nadelelektroden wird die Messung von der Kopfhaut abgeleitet. Die Untersuchung ist ungefährlich schmerzfrei und dauert ca. 10 bis 15 Minuten.

Ereigniskorrelierte Potentiale (P300)

Die ereigniskorrelierten Potentiale werden abgeleitet, wenn der Verdacht auf die Einschränkung bzw. Verlangsamung der Hirnleistung besteht (Wortverständnis bei Kleinkindern, Multiple Sklerose, Morbus Parkinson, Demenzerkrankungen etc.). Dabei werden die Antwortströme des Gehirns, auf einen von außen zugeführten akustischen, optischen, emotionalen oder auch aufgabenbestimmten Reiz, untersucht. Mit feinen Nadelelektroden wird die Messung von der Kopfhaut abgeleitet. Die Untersuchung ist ungefährlich schmerzfrei und dauert ca. 10 bis 15 Minuten.

Motorisch evozierte Potenziale (MEP) und transkranielle Magnetstimulation (TKMS)

Bei ungeklärten motorischen Symptomen und bei Verdacht auf eine Erkrankung der motorischen Nervenbahnen oder des zentralen Nervensystems wird ein MEP durchgeführt.

Auf den Kopf wird eine Magnetspule aufgesetzt und es wird ein nicht schmerzhafter Magnetimpuls ausgelöst, der motorische Nervenfasern stimuliert (TKMS). Die Messung wird mittels Oberflächenelektroden von Muskeln an den Händen, Unterschenkeln oder Füssen abgeleitet. Sofern eine besondere Fragestellung vorliegt, wird zusätzlich auch in Höhe der Hals- oder Lendenwirbelsäule stimuliert. Die Untersuchung ist ungefährlich schmerzfrei und dauert ca. 10 bis 15 Minuten.

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Nervensonographie

Die Nervensonographie ist eine neue Untersuchungsmethode in der Neurologie, die
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