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Farbduplex- und Dopplersonographie

Doppler- und Farbduplex-Sonographie der hirnversorgenden Arterien extra- und transkraniell (IMT)

Besteht der Verdacht auf eine Durchblutungsstörung des Gehirns oder eine Erkrankung der hirnversorgenden Gefäße, werden mittels unterschiedlicher Ultraschalltechniken die verschiedenen Gefäßabschnitte am Hals, am Kopf und im Gehirn dargestellt. Hierbei lassen sich Verengungen der Gefäße, arteriosklerotische Ablagerungen, Gefäßwandeinrisse sowie entzündliche Gefäßwanderkrankungen nachweisen. Als Schlaganfallvorsorge ist diese Untersuchungsmethode sehr aussagekräftig. Auch nach Operationen oder Stentimplantationen an der Halsschlagader wird diese Untersuchung zur Kontrolle durchgeführt.

IMT Messung (Intima-Media-Dicke-Messung)

Mit der Messung der Intima-Media-Dicke (IMT=Gefäßwanddicke) im hochauflösenden Ultraschall ist eine schnelle, schmerzlose Abschätzung des Arterioskleroserisikos möglich. Gemessen wird an der Arteria carotis communis (Halsschlagader) kurz unterhalb der Gabelung. Eine Gefäßwanddicke von 0,7 mm gilt als normal, Werte ab 1,0 mm sind pathologisch (krankhaft) und Werte ab 1,5 mm weisen auf eine starke Veränderung der Gefäßwand hin. Durch den Nachweis arteriosklerotischer Wandveränderungen können vorbeugende Maßnahmen, wie Reduktion von Risikofaktoren oder medikamentöse Maßnahmen zur Blutdruck- oder Cholesterinsenkung, getroffen und damit ein möglicher Herzinfarkt oder Schlaganfall verhindert werden. Sofern die entsprechenden Maßnahmen greifen, lässt sich die IMT positiv beeinflussen. Eine Verlaufsuntersuchung ist einfach, schnell und schmerzfrei möglich.

Besonders empfehlenswert ist die Untersuchung bei:

  Schlaganfall und Herzinfarkt in der Familie
  Diabetes mellitus
  Übergewicht
  Rauchern
  Fettstoffwechselstörung
  Bluthochdruck
  erhöhten Entzündungswerten ohne erkennbaren Grund
  Leistungssportlern
  bei Frauen vor und unter einer Hormonersatztherapie

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Nervensonographie

Die Nervensonographie ist eine neue Untersuchungsmethode in der Neurologie, die
Erkrankungen der
peripheren Nerven direkt sichtbar macht. Voraussetzungen sind
hoch 
auflösende Ultraschallgeräte sowie eine besondere Erfahrung der Untersucher.
                                                                                      
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