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Gang- und Bewegungsstörungen

Eine Unsicherheit beim Laufen kann durch verschiedenste Störungen des Nervensystems hervorgerufen werden.

  Beim klassischen Symptom einer Gangunsicherheit schwankt die betroffene Person, insbesondere bei geschlossenen Augen oder Dunkelheit, als
   wäre sie
betrunken. Ist die Gefühlswahrnehmung an den Füßen gestört, erhält die Steuerungszentrale des Gleichgewichts, das Kleinhirn,
   Fehlinformationen. Eine derartige
Störung kann durch eine Leitungsstörung im Bereich des Rückenmarks (Rückenmarksschaden durch
   Halswirbelabnutzung) oder einen Vitaminmangel
hervorgerufen werden.

•  Eine weitere Ursache von Gangstörungen kann eine muskuläre Schwäche sein. Hierbei kommt es oftmals zu einem sogenannten "Watschelgang"
   bzw. einer
Schwäche beim Treppensteigen.

•  Auch eine Schädigung des Kleinhirns kann Ursache für eine Gangunsicherheit sein. Wenn diese Steuerungszentrale, selber betroffen ist, tritt eine
   deutliche
Unsicherheit sowohl bei Helligkeit als auch im Dunkeln auf. Dies führt zu einem klassischen breitbasigem Gangbild, d.h. die Füße
   sind weit voneinander entfernt.

•  Patienten mit einem Morbus Parkinson, haben meist auch deutliche Gangstörungen. Hierbei kommt es zu einem kleinschrittigen unsicheren
   Gehen.

•  Ähnliche Symptome werden auch durch einen erhöhten Druck im Nervenwasserraum des Gehirns hervorgerufen. Hierbei kommt es zusätzlich
   häufig zu
Gedächtnis- und Blasenstörungen.

•  Auch Schlaganfälle oder Tumore können zu einer Gangstörung führen. Dabei finden sich zumeist einseitige Symptome. Ein Schlaganfall-Patient
   mit
Halbseitenlähmung zum Beispiel schwingt sein gelähmtes Bein halbkreisförmig nach außen, während der gelähmte Arm in angewinkelter
   Stellung an den
Oberkörper gepresst ist.

Bei einer Ganganalyse können mögliche Nervenschädigungen festgestellt werden.

Zunächst erfolgt eine neurologische Untersuchung bei der das besondere Augenmerk auf einer klinischen Prüfung des Ganges liegt, um festzustellen welche Bereiche betroffen sein könnten.

Spezielle elektrophysiologische Untersuchungen geben Auskunft darüber, welcher Teil des Nervensystems geschädigt ist. Auch die Muskel- und Nervensonographie, eine gezielte Kernspintomographie oder die Nervenwasseruntersuchung können hilfreich bei der Ursachenforschung sein. Zusätzlich sind oftmals sehr umfangreiche Laboruntersuchungen erforderlich.

Die exakte Diagnose ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Therapie. Für viele Ursachen der Gangstörung stehen heute sehr gute Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Die exakte Diagnose ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Therapie. Für viele Ursachen der Gangstörung stehen heute sehr gute Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.

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Nervensonographie

Die Nervensonographie ist eine neue Untersuchungsmethode in der Neurologie, die
Erkrankungen der
peripheren Nerven direkt sichtbar macht. Voraussetzungen sind
hoch 
auflösende Ultraschallgeräte sowie eine besondere Erfahrung der Untersucher.
                                                                                      
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