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Multiple Sklerose

Die Multiple Sklerose (MS) ist eine entzündliche Erkrankung des Nervensystems, die ganz unterschiedlich verlaufen kann und meist im frühen Erwachsenenalter beginnt. Das Gehirn stellt eine Art Schaltzentrale dar, in der Signale über das Rückenmark zum Körper gesendet oder von dort empfangen werden Sie werden von verschiedenen Nervenfasern geleitet, die ähnlich wie elektrische Kabel von einer Schutz- bzw. Isolierschicht umgeben sind.

Entsteht nun ein Entzündungsherd im Bereich dieser Schutzschicht, können die Botschaften nicht mehr so wirkungsvoll übertragen werden. MS-Erkrankte können dann zum Beispiel Kribbelmißempfindungen verspüren, vermehrt stolpern oder Schwierigkeiten beim Sehen bekommen.

Das Auftreten von einem oder mehreren (multiplen) Entzündungsherden mit entsprechenden körperlichen Störungen und Ausfällen nennt man Schub. Ein Schub entwickelt sich innerhalb von Stunden oder Tagen und klingt nach einiger Zeit wieder ab.

Nach dem Schub kann eine Rückkehr zur normalen Funktion eintreten oder das entzündete Nervengewebe vernarbt (sklerosiert).

Das Erscheinungsbild der MS ist sehr vielfältig. Die meisten Anfangsbeschwerden sind nicht eindeutig, so dass es sich eventuell auch um andere Krankheiten handeln kann. Durch eine Reihe neuerer Untersuchungsverfahren ist es in den letzten Jahren leichter geworden, eine MS festzustellen. Mitunter kann es jedoch auch für einen erfahrenen Arzt schwierig sein, die Krankheitszeichen bereits im Frühstadium exakt einzuordnen.

Nach der sorgfältigen Erhebung der Krankheitsgeschichte erfolgt eine gründliche neurologische Untersuchung. Je nach Befund kann eine Computertomographie (CT) oder eine Kernspintomographie (MRT) notwendig sein um die Diagnose zu sichern oder andere Erkrankungen des Nervensystems auszuschließen.

Ebenso ist häufig die Labordiagnostik insbesondere die Untersuchung des Gehirnwassers (Liquors) notwendig, da im Liquor befindliche bestimmte Eiweißkörper auf eine Form der Entzündung im Zentralnervensystem hinweisen können. Durch die Laboruntersuchungen (Blut/Gehirnwasser) ist auch eine genaue Abgrenzung zur Neuroborreliose möglich, die einen sehr ähnlichen Verlauf wie die MS haben kann.

Zusammenfassend kann man die Suche nach einem "Namen für die Krankheit" mit der Suche nach den Teilen eines Mosaiks vergleichen: je mehr Teile zusammenpassen, desto sicherer wird die Aussage.

Der Verlauf einer MS kann von Patient zu Patient sehr unterschiedlich sein. Deshalb ist es nicht möglich, eine genaue individuelle Vorhersage des Verlaufes zu treffen. Bei einer Vielzahl von Erkrankten verläuft die MS gutartig. Oft bilden sich die anfänglich auftretenden Krankheitszeichen fast alle vollständig wieder zurück und es kommt weitgehend zu einer Abheilung der entzündlichen Herde.

Auch bei unvollständiger Rückbildung bleiben die Störungen oft relativ gering ausgeprägt und beeinträchtigen wenig. Je nach Krankheitsverlauf können aber auch zunehmende Beeinträchtigungen auftreten, die dann bestehen bleiben. Jedoch nur in einzelnen Fällen führt die Krankheit innerhalb weniger Jahre zu schwerer Behinderung.

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